— Ursachen, ehrliche Lösungen und was wirklich hilft

Das ist wieder völlig falsch. Bitte zeige einen Taucher, der eine von innen beschlagene Tauchmaske trägt

Jeder Taucher kennt es: Du willst eigentlich abtauchen, alles ist perfekt – und plötzlich siehst du nur noch Nebel. Eine beschlagene Maske macht jeden Tauchgang anstrengend. Das passiert nicht, weil du etwas falsch machst, sondern weil Masken von Natur aus dazu neigen. Die gute Nachricht: Das Problem lässt sich komplett in den Griff bekommen. Und zwar ohne Mythen, ohne Zufall und ohne Rumprobieren.

Hier findest du eine klare Erklärung, warum Masken beschlagen, welche Methoden wirklich funktionieren und welche eher nicht – und warum Fogbreaker am Ende die dauerhaft verlässlichste Lösung ist.


Warum beschlagen Tauchermasken

Beim Tauchen passiert immer das Gleiche: warme, feuchte Luft von deinem Gesicht trifft auf das kalte Maskenglas. Diese Feuchtigkeit kondensiert und legt sich innen nieder. Beschlagen ist also kein Defekt – es ist Physik.
Problematisch wird es erst durch Dinge, die du nicht siehst: Hautfett, Sonnencreme, Cremes, Fingerabdrücke oder Staub. Diese Rückstände sorgen dafür, dass sich die Feuchtigkeit besonders gut am Glas festsetzt.


Warum neue Masken besonders stark beschlagen

Neue Masken kommen ab Werk mit einem unsichtbaren Silikonfilm auf den Gläsern. Dieser Film ist der Hauptgrund, warum brandneue Masken extrem beschlagen – egal, was man draufschmiert.

Wenn dieser Film nicht entfernt wird, hilft weder Spucke, noch Anti-Fog, noch Abspülen oder Polieren. Erst wenn das Glas wirklich sauber ist, funktioniert der Rest zuverlässig.

Wichtig für dich:
Unsere verglasten Masken haben diesen Silikonfilm nicht mehr.
Wir reinigen jedes Glas vollständig, bevor wir es individuell verglasen. Dadurch hast du von Anfang an ein rückstandsfrei gereinigtes Glas und keinen „Neue-Maske-beschlägt-immer“-Effekt.

Wichtig:

Unsere Masken mit Korrektionsgläsern haben diese Folie nie .
Bei der Anfertigung individueller Linsen für Ihre Maske reinigen wir das Glas gründlich, bevor wir die optischen Linsen aufkleben. Es befinden sich keinerlei Produktionsrückstände mehr auf Ihrer Maske, wenn diese Sie erreicht.

Wenn Ihre Maske also von uns stammt, müssen Sie sie weder verbrennen noch mit Zahnpasta schrubben oder ein aufwendiges Vorbereitungsritual durchführen. Sie beginnen sofort mit einer absolut sauberen Oberfläche.


Methoden gegen das Beschlagen

Lasst uns die gängigen Methoden, von denen man in Tauchshops und Online-Foren hört, genauer betrachten. Nicht als kurze Stichpunkte, sondern anhand echter Erfahrungen – wo jede Methode ihre Stärken und Schwächen hat.


Spucken – der klassische „Tauchschultrick“

Ja, Taucher machen das wirklich.
Und ja, es funktioniert tatsächlich – zumindest eine Zeit lang.

Warum es funktioniert:
Speichel enthält Proteine, die einen dünnen Film auf der Linse bilden. Dieser Film verhindert, dass Wassertropfen eine beschlagene Schicht bilden.

Warum es nützlich ist:
Es ist kostenlos, jederzeit verfügbar und überraschend wirksam. Wenn Sie auf dem Boot sind und Ihr Antibeschlagmittel vergessen haben, kann es Ihren Tauchgang retten.

Warum es auch ärgerlich ist:
Es hält nicht lange an.
Das ist unhygienisch (vor allem bei Leihmasken).
Und früh morgens, wenn der Mund trocken ist? Viel Glück.

Spucken ist die „schnelle Lösung“, die man anwendet, weil man es kann , nicht weil man es will .


Zahnpasta – gut zur Vorbereitung, nicht für den täglichen Gebrauch

Zahnpasta ist einer der altbewährten Tricks, um die Silikonfolie auf neuen Masken zu entfernen. Und ja – manche Zahnpasten helfen tatsächlich.

Warum es funktionieren kann:
Herkömmliche weiße Zahnpasta enthält milde Schleifmittel, die Silikonrückstände aufbrechen.

Warum es riskant ist:
Die meisten modernen Zahnpasten enthalten Mikroabrasivstoffe oder Bleichmittel. Gut für die Zähne – schlecht für Gläser. Man kann seine Maske dauerhaft zerkratzen oder mattieren, ohne es überhaupt zu merken.

Zahnpasta ist für brandneue Masken in Ordnung , wenn man genau weiß, was man tut .
Aber zur regelmäßigen Nebelvermeidung? Völlig unnötig.

Zahnpasta – gut zur Vorbereitung, nicht für den täglichen Gebrauch. Zahnpasta ist ein altbewährter Trick, um die Silikonfolie von neuen Masken zu entfernen. Und ja – manche Zahnpasten helfen tatsächlich. Warum es funktionieren kann: Herkömmliche weiße Zahnpasta enthält milde Schleifmittel, die Silikonreste lösen. Warum es riskant ist: Die meisten modernen Zahnpasten enthalten Mikroabrasivstoffe oder Bleichmittel. Gut für die Zähne – schlecht für die Kontaktlinsen. Man kann die Maske dauerhaft zerkratzen, ohne es zu merken. Zahnpasta ist für brandneue Masken geeignet.


Spülmittel – klingt clever, ist es aber meistens nicht.

Dieser Tipp wird oft weiterempfohlen, weil er angeblich „Fett löst“. In Wirklichkeit ist Spülmittel jedoch eines der unzuverlässigsten Mittel gegen Beschlagen.

Warum viele denken, dass es hilft:
Es kann Öle abbauen – zumindest theoretisch.

Was wirklich passiert:
Spülmittel unterscheiden sich je nach Marke und Zusammensetzung enorm. Manche hinterlassen Streifen, andere einen Film, der das Beschlagen verstärkt . Wieder andere lösen Antibeschlagbeschichtungen sofort auf. Manche enthalten Duftstoffe und Zusatzstoffe, die sich an der Silikondichtung festsetzen.
Und aus ökologischer Sicht? Spülmittel hat absolut nichts im Meer zu suchen.

Das ist eine jener Ideen, die sich klug anhören, aber in der Realität schlecht funktionieren.


Das Verbrennen der Maske – effektiv, aber riskant und unnötig

Einige fortgeschrittene Taucher „brennen“ die Gläser ihrer Tauchermaske mit einem Feuerzeug ab, um die Silikonschicht zu entfernen. Ja, das funktioniert – aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen.

Warum es funktioniert:
Die Flamme brennt die Werksfolie buchstäblich vom Glas ab.

Warum es riskant ist:
Es funktioniert nur auf 100% gehärtetem Glas. 

  • Beschichtungen können verbrennen

  • Silikon kann ansengen

  • Masken können dauerhaft beschädigt werden

Wenn Deine Maske von uns verglast wurde, haben wir die Silikonfolie bereits manuell entfernt.


Anti-Fog für Tauchmasken – und warum hier die Unterschiede enorm sind

Viele Anti-Fog-Produkte klingen besser, als sie sind.
Billige Sprays wirken an Land kurz gut, waschen sich aber beim ersten Eintauchen sofort aus oder hinterlassen Schlieren.

Ein gutes Anti-Fog muss einen stabilen hydrophilen Film bilden, der im Wasser hält und die Kondensation dauerhaft verhindert.

Und genau hier kommt Fogbreaker ins Spiel.


Warum Fogbreaker die zuverlässigste Option ist

Fogbreaker ist eines der wenigen Mittel, das nicht nur beim ersten Kontakt hilft, sondern über mehrere Tauchgänge hinweg.

Was Fogbreaker besser macht:

  • hält 1–4 Tauchgänge

  • bildet einen stabilen Film

  • wäscht sich nicht sofort aus

  • hinterlässt keine Streifen

  • sehr einfache Anwendung

  • wirkt besonders gut auf unseren vollständig gereinigten Gläsern

Anwendung:

  1. Maske innen trockenwischen

  2. Fogbreaker aufsprühen

  3. Mit dem Papiertuch verteilen

  4. Mit dem Antibeschlagtuch 10 Sek. polieren

  5. Nicht ausspülen

  6. Aufsetzen – fertig

Damit ist das Thema Beschlag im Grunde erledigt.

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Was tun, wenn die Tauchermaske unter Wasser beschlägt?

Selbst bei guter Vorbereitung kann es gelegentlich passieren – Temperaturschwankungen, lange Zeiträume unter der Linse, Personen, die die Innenseite der Linse berühren, und so weiter.

Zwei schnelle Lösungen funktionieren immer:

Lass einen winzigen Tropfen Wasser in die Maske.
Neigen Sie den Kopf leicht nach unten. Das Wasser läuft über die Innenseite der Linse und beseitigt den Beschlag sofort.

Fluten und reinigen Sie die Maske
Eine schnelle, kontrollierte Flutung und anschließende Reinigung bewirkt dasselbe – schnell und einfach.

Beide sind nützlich, aber sie sind „Notfallinstrumente“.
Die eigentliche Lösung besteht in einer guten Vorbereitung und einer stabilen Antibeschlagfolie.


Fazit – die Methode, die tatsächlich funktioniert

Nach all den Mythen und Teillösungen ist die wahre Antwort überraschend einfach:

Fogbreaker ist die zuverlässigste, langlebigste und wiederholbarste Methode, um das Beschlagen einer Tauchermaske zu verhindern.

Keine Experimente mit Spülmittel.
Verbrenne deine Maske nicht.
Nicht spucken.
Keine Hoffnung.
Einfach eine klare Tauchermaske und ein entspannter Tauchgang.

Und wenn Ihre Maske von uns stammt, erhalten Sie immer eine perfekt gereinigte, rückstandsfreie Linse – was den gesamten Prozess noch effektiver macht.

Fazit – die Methode, die wirklich funktioniert: Nach all den Mythen und Halblösungen ist die wahre Antwort überraschend einfach: Fogbreaker ist die zuverlässigste, langlebigste und reproduzierbarste Methode, um das Beschlagen Ihrer Tauchmaske zu verhindern. Keine Experimente mit Spülmittel. Kein Verbrennen der Maske. Kein Spucken. Kein Hoffen. Einfach eine klare Maske und ein entspannter Tauchgang. Und wenn Ihre Maske von uns stammt, starten Sie immer mit einer perfekt gereinigten, rückstandsfreien Linse – was den gesamten Prozess noch effektiver macht.

November 29, 2025 — Joanna Lammert